… das Projekt

Was machte s so schwer, dieses „einfach-Sein“. Dieses einfach ICH selbst sein?

Was genau ist das, was uns daran hindert, frei zu entscheiden und frei zu handeln?

Warum nehmen wir uns selbst zurück und bevorzugen die Meinung anderer Menschen vor unserer eigenen Meinung zu etwas?

Und wieso denken wir immerzu, wir müssten etwas Besonderes leisten, um anerkannt und geliebt zu sein?

Wie ist dieses Konstrukt – welches uns immer gegen unsere eigenen Interessen handeln lässt- in unserem Inneren entstanden?

Und gibt es Möglichkeiten, die es mir einfacher machen, einfach ich selbst zu sein?

Möglichkeiten, die  diesen Wunsch, dieses Bestreben irgendwann einmal zu einer Selbstverständlichkeit werden lassen?

Zu einem Automatismus?

Gibt es die Möglichkeit, dass wir irgendwann in unserem Leben immer einfach wir selbst sind?
Das unsere Meinungen wirklich unsere Meinungen sind.
Das unsere Entscheidungen wirklich unsere Entscheidungen sind?

Das unsere Handlungen tatsächlich nur auf unserem eigenen Willen beruhen?

All dies ist das einfach-sein-Projekt.

Hierauf möchte ich Antworten finden. Möchte ich mit Euch austauschen, um es selbstverständlicher zu machen, dieses „einfach-ICH-Sein“.

forest-1225983_640

Über mich…

Hey und Hallo,

schön, dass Du hierher gefunden hast und dem, was ich hier schreibe, Deine Aufmerksamkeit schenkst.

Ich bin Silke Strote, 43 Jahre alt und lebe in Jülich. Ich startete mein eigenes persönliches einfach-Sein-Projekt im Jahr 2008.

Mir ging es zu diesem Zeitpunkt sehr schlecht. Ich befand mich in einer Klinik zu Behandlung meines Burn-Out-Syndroms.

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als ich urplötzlich verstand, warum ich an dieser Depression erkrankt war. Was mit mir passiert war, was geschehen war mit mir.

Ich hatte mich aufgegeben. Ich hatte meine eigene Persönlichkeit irgendwann im Laufe meines Lebens an den Nagel gehängt und nichts anderes mehr getan, als mein Leben nach anderen Menschen auszurichten.

Ich hatte vergessen wer ich bin, was ich gerne tue und wofür mein Herz schlägt. Ich kannte meine Werte nicht mehr, wusste nicht mehr, was mir selbst wirklich wichtig ist, und was meine Ziele sind.
Kurzum: ich wusste überhaupt nichts mehr über mich. Ich hatte alles vergessen. Alles Entscheidende über mich einfach verlernt.

In diesem Augenblick, in dem ich das alles erkannte, war ich zutiefst traurig und dennoch total erleichtert. Denn eine Zentnerlast fiel von meinen Schultern. Ich wusste endlich einen Ausweg aus dieser Situation. Aus dem Gefühl des Frustes und der inneren Zerrissenheit.

Ich hatte  eine Ahnung davon, wo der Ausgang aus meinem Hamsterrad sein könnte. Und so beschloss ich, von nun an ganz viel über mich zu lernen.

Ich entschied mich, mich selbst zum wichtigsten Projekt in meinem Leben zu machen. Mich selbst zu beobachten und neue Möglichkeiten auszuprobieren und neue Erfahrungen zu sammeln. Von diesen Erfahrungen, die ich bis heute gemacht habe, möchte ich Euch erzählen.

Ich wünsche mir, dass ich Euch Mut machen kann, Euer Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Vielleicht etwas zu verändern, oder einfach mal etwas Neues auszuprobieren.

Es gibt immer mehr als eine Möglichkeit. Doch manchmal kann man sie einfach nicht erkennen, weil man in seinen alten Verhaltensmustern feststeckt – sich an sie gewöhnt hat. Sie sind einfach treue und bekannte Wegbegleiter geworden.

Ich wünsche Euch viel Freude beim Lesen und freue mich auf Eure Kommentare und E-Mails.

Liebe Grüße

Silke Strote