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Medialität…..was ist das?

Hier bringe ich meine eigene Definition von diesem Wort an. Aus folgendem Grund: ich bin der Meinung, dass es sich hierbei um ein Wort handelt, dass wir Menschen ganz unterschiedlich „belegen“. Ein Begriff, dem ganz unterschiedliche Wertigkeiten und Wichtigkeiten zugeordnet sind, und dies ganz individuell.

Für mich bedeutet „medial“ zu sein, meine Sinne zu nutzen. Es sind jene Sinne, die ich entdeckt habe, als ich in einer Krise steckte. Ich habe in mich hineingehört, um Antworten auf Fragen zu finden. Und genau dort „liegen“ diese Sinne, von denen ich schreibe. Es sind nicht die körperlichen Sinne, die uns so vertraut sind. Schmecken, fühlen, sehen, hören und riechen trainieren wir von Kindesbeinen an. Sie sind darauf ausgelegt alles das zu „erfahren“, was sich im „Außen“ befindet. Eben außerhalb unseres Körpers, aber im Materiellen. In unserer materiellen Welt.

Dies ist eine Welt, die wir uns erklären können. Und all das was wir darüber wissen, haben wir entweder selbst erfahren oder eben von jenen gelernt, die es für sich erfahren haben.

Meine medialen Sinne beschränken sich demnach nicht auf das, was ich durch Eltern, Lehrer und andere Menschen über die Welt erfahren haben, sondern sie „tasten“ ein (auch für mich) neues „Feld“ ab. Sie erfassen „etwas“, dass für meine bis dato erfahrenen und trainierten Sinne eben „nicht da“ war.

Und diese Fähigkeit, auf ein Energiefeld (sorry, aber ein treffenderes Wort kommt mir gerade nicht in den Sinn) zurückzugreifen, was mehr – weitaus mehr ist – als das, was die Menschheit „gewohnt“ ist wahrnzunehmen, bedeutete es für mich, medial zu sein.

Die Zeit nach der „Entdeckung“ meiner Medialtiät

Die erste Erfahrung mit diesen „neuen“ Sinnen, habe ich im Blogeintrag zuvor beschrieben. Sie war „umwerfend“ für mich. Es war  begeisternd,  beruhigend, unglaublich schön und liebevoll. Und doch auch vor allem: unglaublich.

Es hatte da eine Kommunikation stattgefunden, die ich nie zuvor für möglich gehalten hatte. Und daher war es für meinen Verstand vor allem ein: nämlich unglaublich. Mein Verstand, meine Logik und mein inneres Sicherheitssystem fand hierfür überhaupt keine Erklärung. Und dies lies mich so manches mal an meinem Verstand zweifeln.

Außerdem kam erschwerend hinzu, dass ich keinerlei Menschen in meinem Umfeld hatte, die sich mit solchen Themen, wie Jenseits- oder Engelkontakt auseinandersetzten, hatte.
Ich war in der Tat hin- und hergerissen. Zum einen war ich unglaublich glücklich, für ich erfahren zu haben, dass es weitaus mehr gibt, als ich bisher angenommen hatte.Zum anderen versetzte mich diese Erfahrung auch in Angst. Denn ich fühlte mich alleine mit dieser Erfahrung.

Ich hatte so viele Fragen, auf die ich eine Antworten hatte. Ich wußte nicht, wer mir diese Antworten geben konnte. Ich fragte mich, ob nur mir so eine „spontane Erfahrung“ passierte. Da musste es doch noch mehr Menschen geben, die in einer ähnlichen Situation waren oder einmal gewesen sind.
Doch ich fand nichts. Ich hätte mir sehnlichst eine Gruppe gewünscht, oder auch nur einen einzelnen Menschen, der mir meine Angst nahm und mir Zuspruch gab, dass dies alles „normal“ sei.

Diese Anfangszeit war sehr schwierig für mich. Sie ähnelte einer Achterbahnfahrt. Irgendwann kam der Zeitpunkt, an dem ich für mich erkannte, eine Sicherheit im Umgang mit der neuen Erfahrung gab es nicht. Denn sie war „neu“. Und alles im Leben was neu ist, braucht seine Zeit um „normal“ zu werden. Um dazu zu gehören zum Leben. Und diese Erkenntnis tat mir gut. Denn sie nahm mir den Druck. Von da an, ging es mir erheblich besser und es gelang mir, das „Neue“ anzunehmen.

Erste Schritte

Ich war fest entschlossen Gleichgesinnte zu finden. Also wurde ich in einem Esoterikforum aktiver. Ich las nicht nur mit, sondern schrieb auch. Stellte Fragen und fand Antworten.
Außerdem suchte ich nach Kontakten in meiner räumlichen Nähe. So erfuhr ich, dass es Engelabende und Engelseminare gibt. Hierzu meldete ich mich in der Nähe meines Wohnortes an.
Die ersten Bekanntschaften waren geschlossen und nach dem Seminar gründeten wir eine Übungsgruppe, um die Engelkontakte zu vertiefen und zu üben.

Ich bekam so immer mehr Sicherheit in mich und in das, was ich mit meinen „neu entdeckten Sinnen“ wahrnehmen konnte.
Im Esoterikforum gab es den Bereich „Angebote“. Zwischenzeitlich konnte ich auch die vorher so undurchschaubaren Kartenbilder lesen und deuten. Also bot ich dies in Kombination mit einer Engelbotschaft für die User des Forums an. Es war unglaublich. Immer wieder war ich aufs neue erstaunt, wie wunderschön es war, dies zu „tun“. Wie warm und liebevoll diese Engelkontakte waren. Dieses Gefühl der Begeisterung ist auch heute da. Und anders als in anderen Bereichen fühlt es sich jedes Mal auf Neue so an, als wäre es das „Erste Mal“.

Warum ICH?

Das ist eine Frage, die immer wieder auftauchte. Warum gerade ICH? Warum habe ich diese Fähigkeit, diese Sinne zu nutzen?
Mittlerweile denke ich, dass die Antwort auf diese Frage unerheblich ist. Es ist einfach so. Ich BIN einfach so. Meine Medialität gehört zu mir, wie alles andere was ich auch bin. Und alles was ich bin, fühlt sich mal richtig und gut an, und manchmal eben nicht. Und ich denke, dieses Gefühl kennt jeder von Euch. Mal findet man den eigenen Ehrgeiz ganz großartig. Er bringt uns weiter – bringt uns voran. Und in Momenten der Erschöpfung, ist erhinderlich an der Erholung. Und wir finden die vorher so hoch gelobte Eigenschaft auf einmal gar nicht mehr so großartig.

Was „tun“ mit der Medialität?

Auch diese Frage hat mich lange Zeit beschäftigt. Sie macht mir enormen Druck und ich habe lange gedacht „handeln“ zu müssen.
Ich war am Anfang der Meinung, ich könnte nichts anderes mehr tun, als mit meinen neu entdeckten Sinnen zu „helfen“. Meine Medialtiät für andere Menschen einzusetzen.
Jenseitskontakte und Engelkontakte herzustellen, den ganzen Tag. Ich habe gedacht, ich dürfte nichts anderes mehr tun. Doch gleichzeitig wußte ich, dass dies nicht geht. Es ist mir gar nicht möglich, alleine schon nicht, weil ich laufende Kosten habe, wie jeder andere Mensch auch.

Heute lebe ich meine Medialität wie jede andere Eigenschaft auch. Wenn jemand da ist, dem ich hiermit helfen kann, so tue ich dies sehr gerne und mit großer Freude. Ich liebe es, mediale Kontakte herzustellen.
Doch im Unterschied zu meiner Anfangszeit mache ich dies völlig ohne Druck. Ich tue es einfach, wenn „Bedarf“ da ist. Und wenn ich „Lust“ dazu habe, wenn ich mit Leib und Seele dabei bin – und mein Gegenüber auch.

Was mir wichtig ist…….

Mir ist echt wichtig, mir selbst treu zu bleiben. Immer ich selbst zu sein. Und so ist es auch mit meiner Medialität. Daher gilt es auch hier für mich, den Menschen und auch den Seelen stets mit Respekt und Achtung zu begegnen. Hierzu gehört für mich ein besonderes Maß an Fingerspitzengefühl. Ein medialer Kontakt kann nur in einer Atmosphäre klar und rein sein, in der Vertrauen vorhanden ist. Dies ist die Basis für Offenheit und Ehrlichkeit. Und genau diese Basis ist fruchtbarer Boden für einen medialen Kontakt. Ängste begrenzen und hemmen uns. Daher ist es mir wichtig, angstfrei an eine solche neue Erfahrung heranzugehen – sich auf sie „einzulassen“. Ängste in Bezug auf Neuem sind völlig natürlich. Daher helfe ich hier gerne denjenigen mit meiner Erfahrung weiter, die unsicher und dadurch ängstlich sind.

Zu dem was ich bereits geschrieben habe, ist es mir ebenfalls wichtig jenen Menschen zu helfen, die ebenfalls völlig „überrumpelt“ von dem Entdecken der neuen Sinne sind. Die sich einen solchen Menschen wünschen, wie ich ihn mir damals herbeigesehnt habe.

 

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