Ich habe ein paar Blogbeiträge zuvor davon erzählt, wie es war, als ich das erste Mal mit meinem Engel sprach.
Es dauerte überhaupt nicht lange, als er mir zum ersten Mal ein klares Zeichen sendete. Von dieser Erfahrung erzähle ich heute.

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Mein Mann war damals akut an einem Herzinfarkt erkrankt. Als die ersten Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung begann ich mit meinem Schutzengel zu sprechen. Ich bat ihn um Kraft und Stärke, Ruhe und Geduld und um alles mögliche was mir während dieser Tage wichtig erschien.

Es gab so vieles, um das ich ihn bat.

Nach ein paar Tagen des Bangens hatte mein Mann das „Schlimmste“ hinter sich. Er wurde zurück auf die Normalstation des Krankenhauses unserer Heimatstadt verlegt. Ich hatte das große Bedürfnis ihm etwas zu schenken. Dieses Geschenk sollte etwas besonderes sein. Etwas, was einen bestimmten Symbolcharakter hatte und ihn an das erinnerte, was wir in den letzten Tagen erlebt hatten.

Ich beschloss in die Nachbarstadt zu fahren. Mein Kopf war leer, ich hatte keinerlei Idee, was denn das geeignete Geschenk sein könnte.

So bat ich die Engel mir doch bei der Ideenfindung zu helfen. Ich befuhr gerade die Ortseinfahrt der Stadt, hatte das Fenster einen sehr schmalen Spalt geöffnet, als ich merkte, dass etwas durch diesen Minispalt auf meinen Schoß gefallen war.

Ich erschrak und fuhr gleich rechts heran. Das Fenster war kaum mehr als 2 cm geöffnet. Was sollte da hereinwehen, bei einer Geschwindigkeit von ca. 60 km/h?

Ich tastete und fand ein rechteckiges, ca. 5 mm dickes Klebeetikett mit einem Barcode. Es war von einer Drogeriekette. Mir wurde heiß und kalt. Ich bekam eine Gänsehaut nach der anderen. Ich wusste einfach, dass war meine Antwort.

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Na bravo, dachte ich. Mmh…was soll mir dieser Name sagen. Wenn kenne ich, der so heißt, wie diese Drogerie?
Eine Person fiel mir nicht ein.
Nun, in meiner Heimatstadt gibt es einen Juwelier mit diesem Namen. Und natürlich diesen Drogeriemarkt.

Wo sollte ich denn nun das Geschenk finden? Beim Juwelier? Bei der Drogerie?
Ich hatte keine Ahnung.

Also fuhr ich erst einmal weiter und suchte mir einen Parkplatz in der Nähe der Fußgängerzone und lief an den ersten Geschäften vorbei.

Vor mir tauchte in Juwelier auf. Ich betrat das Geschäft, es was bis auf einen Verkäufer leer. Es war mucksmäuschenstill in diesem Laden. Eine ganz eigenartige Atmosphäre, für die ich bis heute kein anderes Wort finden kann als „magisch“.
Der Verkäufer kam auf mich zu und frug nach meinen Wünschen.
Ich erzählte von meinem Mann und das ich daher auf der Suche nach einem besonderen Geschenk bin.
Er ging ohne dass ich mehr sagen musste, an einen Schrank, nahm ein Schmuckstück heraus und legte es vor mir auf den Tresen.Es war ein wunderschönes Armband aus Leder, welches durch seine Schlichtheit sehr besonders war.

Ich konnte gar nicht sprechen und nickte daher nur. Ich vergaß nach dem Preis zu fragen, denn das Armband war für mich perfekt. Als der Verkäufer an der Kasse den Preis nannte war ich baff, denn genau an diese Summe hatte ich mir so als Limit gesetzt, als ich loszog.

Nun hatte ich dieses ja schon erreicht. Warum also noch der Drogeriemarkt? Ich hatte keine Idee dazu. Gleich gegenüber von dem Juwelier befand sind eine bekannte Drogeriemarktkette. Ich betrat den Laden, immer noch mit tausend Fragezeichen im Kopf, was ich denn hier noch finden sollte.

Ich griff mir einen Einkaufskorb und wollte losgehen. Doch irgendetwas zog meinen Blick in das innere des Einkaufkorbes. Ich staunte nicht schlecht, als ich entdeckte, dass dieser vermeintlich leere Korb keinesfalls leer war. Es befand sich eine Karte darin. So eine kleine Karte, die mit einer minikleinen Wäscheklammer an Geschenken festgemacht wird.

Ich zitterte und nahm dieses kleine Kärtchen heraus. Und innerlich wusste ich schon, sie war für mich.

Sie befand sich in diesem Korb, weil sie einfach für mich bestimmt war. Der Korb war hinter der Kasse, die Karte schon bezahlt. Jemand hatte sie darin liegen lassen – einfach so ?!?

Mit meinen zittrigen Fingern nahm ich die Karte heraus und las, was darauf stand: In Liebe für immer verbunden…!

Mir stiegen Tränen in die Augen vor Rührung. Wunderschön passend für das Geschenk meines Mannes….

Ich verließ den Drogeriemarkt und machte mich auf zu meinem Auto. Ich betrachtete die Karte erneut und sah das Herz, welches aufgedruckt war.

Plötzlich durchzuckte mich die Angst. Was, wenn das eine ganz andere Botschaft war.

Was, wenn wieder etwas nicht in Ordnung war mit seinem Herzen? Ich bekam Panik und mein Herz fing an zu rasen. Mir wurde ganz übel und ich beschleunigte meine Schritte.

Am Fahrzeug angekommen riss ich die Türe auf und setzte mich. Ich sprach zu meinem Engel und sagte: „ Ey…wenn Du das bist, und Du mir das alles geschickt hast, dann hilf mir bitte das richtig zu verstehen. Ich hab so Angst, dass jetzt wieder etwas schlimmes passiert ist. Bitte hilf mir, ist wieder etwas mit seinem Herzen?“

Mir kam eine Idee. Ich hatte eine Internetseite ausfindig gemacht, dort konnte man sich ein Lenormand-Kartenblatt ziehen und online deuten lassen. Die Deutungshilfen standen immer gleich darunter. Sehr hilfreich für mich, denn ich hatte vom Kartenlegen damals so gar keine Ahnung. Ich rief die Seite auf, lies mir dort automatisch ein Kartenblatt anzeigen und deuten.

Und dort stand unter Spiritualität: spirituelle Zeichen werden falsch gedeutet…
Uff…ein Felsbrocken fiel von meinem Herzen. Und sie war wieder da, die Gänsehaut. Nun wußte ich es wirklich. Es war mein Engel, der mich geleitet hatte. Der mir die Karte bereitet hatte und geholfen hatte dieses wunderschöne Armband zu finden.

Nie werde ich diesen Tag und das wunderschöne Gefühl der Sicherheit vergessen, was mich regelrecht durchströmte. Erleichterung gepaart mit der Gewissheit: ja, sie sind da. Es gibt sie. Und ich kann sie verstehen. Dieses tiefe Wissen, diese unglaubliche Sicherheit, die mir dieses Erlebnis gab ist ein unglaublich kostbarer Schatz.

Doch dies war mir an diesem Tag noch nicht bewusst. Erst jetzt – einige Jahre und Erfahrungen reicher – bin ich mir hierüber im Klaren. Und genau deshalb schreibe ich hierüber. Gebe meine eigenen Erlebnisse hier an Euch weiter. Und dies aus dem Grund, dass viele Menschen – vielleicht auch Du – bereit bist, sich für diesen Schatz zu öffnen und ihn als solches zu erkennen.

Vielen Dank fürs Lesen und liebste Grüße
Silke

 

 

 

 

 

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